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Ein tolles Welpentreffen
Na Danke Jan! Du oller Zweibeiner solltest den Bericht schreiben, nicht ICH! Wie war das?
Mit vier Pfoten tippt es sich schneller als mit zwei Händen? Miese Ausrede! Na was soll’s, von mir aus ... na denn ... hallo, ich darf mich vorstellen – ich heiße Eiyu, bin am 28.7.2010 in Kiel geboren und seit ein paar Monaten ein Hamburger Jung.
Fast auf den Tag genau ein halbes Jahr später, haben meine Zieheltern Beate & Olaf mich, meine Geschwister Eiji, Amy, Willy, Etaro und deren Zweibeiner aus dem norddeutschen Tiefland uns ENDLICH am 29.01.2011 zu einem großen Wiedersehenstreffen nach Kiel eingeladen.
War ich aufgeregt!
Schon am Vormittag habe ich mit meinem Bruder Eiji gefrühstückt und danach erst mal ordentlich gespielt. Dann ab ins Auto und ab nach Kiel.
Dort angekommen habe ich auch endlichmeine Mama Makani und Tante Yuki wiedergesehen – ich hätte heulen können vor Freude.
Nach einem kurzen, gegenseitigen beschnuppern ging es gleich los zu einem schönen Waldspaziergang.
War das herrlich. Schön kalt, ein bisschen Schnee – genau das richtige Wetter für einen Shiba. Vor allem der Schnee schmeckt immer so lecker (auch wenn ich den nicht essen soll und dann Mecker bekomme).
Nach einer guten Stunde und lästigen Gruppenfotos waren wir wieder bei Beate und Olaf..
Endlich waren wir diese blöden Leinen los und konnten nach Herzenslust spielen.
Die Zweibeiner haben sich an einem großen Kuchenbuffet gestärkt und so ein schwarzes Zeug getrunken.
Der Kuchen hat echt lecker geduftet, aber wir durften nichts davon essen. Selbst Tante Yuki, die eine Expertin im Diebstahl ist, konnte nichts für uns organisieren.
Aber Hauptsache wir konnten spielen.
Irgendwie war alles wie früher. Willy war
verschmust, Eiji und Etaro haben sich gegenseitig ins Fell gezwackt und ich konnte endlich wieder mit meiner Schwester spielen. Ich habe sie so vermisst.
Die Zweibeiner haben weiter unaufhörlich gequasselt, Stunde um Stunde.
Mal ehrlich – warum sind die so merkwürdig?
So richtig gemein wurde es, als es dunkel wurde.
Olaf hat auf der Terrasse schwarze Klumpen zum glühen gebracht und darauf leckere Würste gepackt.
Ich hätte mir gern eine Wurst gemopst aber diese schwarzen Klumpen waren ganz doll heiß.
Dann saßen die Zweibeiner wieder an dem Holztier mit vier Beinen und haben gefuttert und etwas getrunken was nicht nach Wasser roch. Ich glaube, die haben es Bier und Wein genannt. Wie gemein!
Ich habe nur trockene Kugeln bekommen und keine Wurst.
Wenn ich nicht so aufgeregt gewesen wäre, hätte ich den Tierschutzverein gerufen.
Die Zeit verging so schnell und so nach und nach wurden wir alle müde.
Nur die Zweibeiner waren nicht müde
und redeten weiter.
Irgendwann, ich träumte gerade von einem Besuch im Leberwurstland, wurden die Zweibeiner hektisch und haben sich gegenseitig umarmt.
Das machen Sie immer wenn sie sich verabschieden – so viel weiß ich mittlerweile.
Dann mussten mein Bruder Eiji und ich wieder in das Auto, das uns zurück nach Hamburg brachte.
Sag mal Jan, reicht das jetzt? Ja? Kann ich mich jetzt wieder um die Tapete in der Küche
kümmern? Ja feeiiiin! Geht doch! Ach ja, meine Zweibeiner wollen noch etwas los werden...
Vielen Dank Beate und Olaf für diesen wunderschönen Tag!





